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Winter in Bayern
Adventszauber am Tegernsee

Frau Holle lässt grüßen: Am stimmungsvollsten lässt sich die Winterwunderwelt in den Bergen um das Tegernseer Tal beim Schneeschuhwandern entdecken. Foto: Thomas Flügge
Frau Holle lässt grüßen: Am stimmungsvollsten lässt sich die Winterwunderwelt in den Bergen um das Tegernseer Tal beim Schneeschuhwandern entdecken. Foto: Thomas Flügge

Besonders romantisch wird der Advent am Tegernsee zelebriert. Wenn der Winter an diesem idyllischen Flecken in Bayern Einzug hält, wird es richtig gemütlich. Hier sind unsere besten Tipps für eine stressfreie Zeit vor Weihnachten:

Tipp 1: Schiffskreuzfahrt zu den schönsten Adventsmärkten am Tegernsee

Romantik pur - An den Wochenenden vor Weihnachten schippert das historische Seeschiff „MS Wallberg“ mit bunten Lichtern geschmückt zwischen den Adventsmärkten von Tegernsee, Bad Wiessee und Rottach-Egern, jeweils samstags und sonntags zwischen 14 und 19 Uhr. Was für eine herrliche Einstimmung auf das Flair des traditionellen Budenzaubers mit Grillspezialitäten, Kunsthandwerk, zünftiger Blasmusik und Eisskulpturen.

Ein Favorit ist der Schlossmarkt in Tegernsee. Schon wegen dem höchsten frei gewachsenen Weihnachtsbaum von ganz Oberbayern und der ergreifenden Stimmung, wenn die Alphörner der Tegernseer Bläsergruppe erschallen. Ich liebe den Markt auch, weil das Hüttendorf einfach so malerisch ist vor der Kulisse des ehemaligen Klosters. Mit einem Haferl Tegernseer Punsch zum Aufwärmen in den Händen schlendert man prima von einer Auslage mit stylishen Wollmützen zur nächsten mit aromatischen lokalen Kräuterprodukten oder zum Stand mit Raclette-Semmeln aus der Naturkäserei Tegernseerland. www.advent.tegernsee.com

Tipp 2: Schneeschuhwandern

Oh, dieses Panorama! Tief verschneit ist die Berglandschaft. Frau Holle war fleißig. Schneekristalle glitzern, die Sonne lacht. „Einfach die Schneeschuhe anschnallen und loslaufen, das kann jeder“ hatte mich der Tour-Führer ermuntert. Tatsächlich! Mit Schneeschuhen streift man mühelos sogar durch Tiefschnee, die Gewichtsverteilung auf der Lauffläche macht’s möglich. Herrlich, so die unberührte Winterwunderwelt zu genießen. Detaillierte Tourenbeschreibungen gibt es hier: www.tegernsee.com/ski-wintererlebnis/schneeschuhwanderungen-am-tegernsee.html

Wer keine eigene Ausrüstung hat, kann sie beim Ski-Verleih in Bad Wiessee borgen: www.skiverleih-tegernsee.de. Dort werden auch jeden Samstag ab 13 Uhr geführte Touren angeboten. Oder man lässt sich individuell vom Experten Rudi Hauptvogel begleiten. www.alpenrudi.de

Tipp 3: Weihnachtsgeschenke bei Kunsthandwerkern finden

Kunsthandwerk hat rund um den Tegernsee eine lange Tradition. Warum nicht die Gelegenheit nutzen und besondere, einzigartige Weihnachtsgeschenke gleich bei den Produzenten kaufen? Hier meine drei liebsten Adressen: „Tegernsee Keramik“ in Rottach-Egern, www.tegernsee-keramik.de. Die Geschwister Monika und Hermann Ulbricht produzieren in vierter Generation kunstvolle Keramik vom Kettenanhänger bis zum individuell gestalteten Ofen. Preislich dazwischen liegen wunderschönes Geschirr, Fliesenbilder und Gartendekorationen. Auf Wunsch werden auch individuelle Arbeiten angefertigt und zugeschickt.

In der „Handdruckerei Gistl“ in Gmund, www.handdruckerei-gistl.de, schaut man Martina Gistl beim aufwändigen Bearbeiten der Stoffe zu und kann auf der Empore direkt über dem 6,50 Meter langen Werktisch die fertigen textilen Schätze bewundern. Traumhaft, diese Kissen, Tücher, Decken, Taschen und stoffbezogenen Schachteln – alles in stilvollen Farben und mit floralen Mustern oder Tier-Symbolen bedruckt. Wenn das Material geeignet ist – also Baumwolle, Leinen, Samt, Loden oder Filz – darf man auch seinen eigenen Stoff mitbringen und verschönern lassen.

Beim Christbaumkugelschnitzer Martin Goldhofer in Rottach-Egern, www.kunstrundumsholz.de, duftet es herrlich nach Holzspänen. Vor allem aus würzig riechendem Zirbenholz, aber auch aus Fichte, Buchs, Palisander, Amaranth oder Kirsche drechselt Goldhofer Unikate für den Weihnachtsbaum. Keine Kugel ist wie die andere, jede bekommt individuelle Details und Muster. Seine Spezialität sind durchbrochene, innen hohle Kugeln. Manche haben sogar ein „Innenleben“ wie zum Beispiel Krippenfiguren. Schnitzkunst für den Rest des Jahres gibt es aber auch, zum Beispiel Schalen, Dosen, Schlüsselanhänger.

Heike Weichler, vom 23.11.2017 15:00 Uhr
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