Namibias Nationalpark
In Etoscha Wildtiere hautnah erleben

Sie mögen die frischen Blätter, reißen Zweige von den Bäumen und sind viele Stunden am Tag mit der vegetarischen Nahrungsaufnahme beschäftigt. Dann geht es zum Wasserloch. Foto: Knut Diers
Sie mögen die frischen Blätter, reißen Zweige von den Bäumen und sind viele Stunden am Tag mit der vegetarischen Nahrungsaufnahme beschäftigt. Dann geht es zum Wasserloch. Foto: Knut Diers

Wer es sich in dem doppelstöckigen Holzturm mit Guckfenstern im Westen des Etoscha-Nationalparks gemütlich macht, sein Fernglas und seine Kamera auspackt, wird bald fündig. Schwarze Nashörner, Impalas und Elefanten kommen ganz dicht heran. Sie suchen Wasser. Das befindet sich genau unter dem neuen Holzturm im Olifantsrus Camp. Das heißt übersetzt „Elefanten-Raststätte“.

Bislang war der Westen des 22.275 Quadratkilometer großen Nationalparks im Norden von Namibia nur mit einer Sondererlaubnis zu befahren. Jetzt strömen die Gäste mit ihren Geländewagen zum neuen Camp. Bis zum Galton-Gate im Westen sind es nur 60 Kilometer.

So wird das Wetter in Namibia

Etoscha – der „große, weiße Platz“ – löst bei Fans von Begegnungen mit den großen afrikanischen Wildtieren schon Herzklopfen aus. Man fährt im eigenen Auto zu den oft künstlich angelegten Wasserlöchern in dem riesigen Flachland um den großen Salzsee und wartet. Bald sind Löwen zu Gast und vertreiben die Zebraherden. Dann stolzieren Oryx-Gazellen heran. Strauße mit ihren Kleinen zockeln zum Wasser. Springböcke nähern sich.

Bald kommt der König selbst mit seiner Frau – ein Elefantenpaar trottet gemächlich zum Wasserloch. Sie trinken. Sie saugen den hellgrauen Schlamm an und besprühen sich damit. Dann stehen sie wie Wesen aus einer fernen Welt im Wind, um sich trocknen zu lassen. Mit dem Schlamm schütteln sie dann auch gleich die Schmarotzer ab.

In unserer Bildergalerie sehen Sie die Wildtiere im Etoscha-Nationalpark

Knut Diers, vom 21.03.2017 13:27 Uhr
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Kommentare (2)
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APR
07.
10:22 Uhr, geschrieben von Matthias
Sensationell
Wer schon immer mal nach Afrika reisen wollte, sollte wirklich unbedingt nach Namibia. Die Safaris, die man dort machen kann, sind ein Traum. Noch nie habe ich sowas schönes gesehen. Es ist wirklich ein unvergessliches Erlebnis. Ich selbst war zuletzt vor 3 Jahren mit einer kleinen Reisegruppe dort: http://www.accept-reisen.de/namibia-rundreisen und kann es wärmstens weiterempfehlen. Haben auch die kompletten Big Five gesehen.
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MÄR
30.
11:33 Uhr, geschrieben von LeaB
Safari ja, aber bitte an die Umwelt denken
Ich finde Safaris und Afrika Urlaub auch total interessant und bin begeistert von Namibia. Was man allerdings nicht vergessen sollte bei der Reiseplanung, ist auf den Umweltschutz und die Tiere zu achten. Was ich absolut nicht gut finde, ist in solche Orte Massen von Touristen zu schleusen um noch mehr Geld zu scheffeln. Dann sind so Parks bald Schnee von gestern. Plädiere deswegen dafür, dass so Billigreisen einfach verboten gehören. Ich selbst buche nur noch bei Anbietern, die Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Tierschutz garantieren (Empfehlung z.B. für http://www.accept-reisen.de/namibia-rundreisen). Da bezahle ich auch gerne mal etwas mehr für.
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