Abenteuer Oman
Burgen, Berge, Beduinen

Superlativ in der Grand Moschee: Der Kuppel-Kronleuchter ist ein 15 Meter hohes Unikat aus Svarovski-Kristall. Foto: Eichler
Superlativ in der Grand Moschee: Der Kuppel-Kronleuchter ist ein 15 Meter hohes Unikat aus Svarovski-Kristall.Foto: Eichler

Was Sultan Qaboos in vierzig Jahren Regentschaft für den Oman geleistet hat, ist ohne Beispiel in der arabischen Welt. Als er 1971 sein Amt antrat, war das Land ein bettelarmer isolierter Feudalstaat. Heute verbinden mehrspurige Nationalstraßen entfernteste Bergregionen, verfügen selbst kleinste Dörfer über eine Schule, erhalten alle Bürger kostenlose medizinische Versorgung in bestens ausgestatteten Krankenhäusern. Und andere Sozialleistungen mehr.

So wird das Wetter im Oman

Den Oman in ein modernes Land zu verwandeln und dabei keineswegs die Traditionen aus dem Auge zu verlieren, ist ein weiteres Verdienst des Landesvaters. Beispielhaft etwa die aufwändige Restaurierung diverser Burgen, Forts und Wachtürme. Des religiösen Zentrums Nizwa mit seinem einmaligen kreisrunden Fort. Der Palastfestung von Jabrin mit prachtvollen Holzdecken. Der Hafenstadt Sur mit traditionellen Dhauwerften. Und als grandioses Beispiel für die ganze Pracht moderner islamischer Baukunst steckt die Grand Moschee in Muscat voller Superlative. Inklusive Teppich und Kronleuchter.

Naturpools schimmern in Grün- und Blautönen

Auch landschaftlich gibt es im Oman tolle Überraschungen. Naturpools wie im Wadi Arbayeen und im Wadi Bani Khalid, die in verschiedenen Grün- und Blautönen um die Wette strahlen. Wüstenlandschaften wie die Wahiba Sands, durch die man stundenlang per Jeep „schwimmen“ kann. Gigantische Oasen mit Abertausenden von Dattelpalmen und ausgeklügelten Bewässerungssystemen. Bizarre Berglandschaften mit Ruinenstädten und verlassenen Lehmdörfern. Und nicht zuletzt das Weihrauchland im Süden rund um die zweitgrößte Stadt Salalah. Alles in allem Programm genug für eine gut gefüllte Woche im großartigen kleinen Reich von Sultan Qaboos.

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Anreise und Visum: Täglich direkt ab Frankfurt mit der mehrfach ausgezeichneten Oman Air (Flugzeit zirka sechseinhalb Stunden, Preis ab 450 Euro). Für die Einreise ist ein Visum erforderlich: Preis: rund zehn Euro.

Gesundheit: Hygiene- und Gesundheits-Standards sind sehr hoch. Das Leitungswasser hat Trinkwasserqualität. Dringend empfohlen sind Kopfbedeckung, Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor sowie Sonnenbrille.

Pauschalreisen: Die Neun-Tage-Reise „Oman – ganz privat“ gibt es bei Gebeco ab 1470 Euro ab/bis Muscat.

Mehr Infos im Internet: www.omantourism.de; www.gebeco.de.

Ekkehart Eichler, vom 10.05.2013 04:32 Uhr
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